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Prof. Dr. med. Petra Stute von der Universitätsklinik für Frauenheilkunde in Bern:

 

Interview zur CIMBOLIC-Studie

mit Studienleiterin Professor Dr. med. Petra Stute von der Universitätsklinik für Frauenheilkunde in Bern:

Bei der CIMBOLIC-Studie konnten positive Auswirkungen der Therapie mit dem Cimicifuga-Extrakt Ze 450 auf das Körpergewicht und metabolische Parameter bei Patientinnen mit Wechseljahresbeschwerden gezeigt werden.

3 wichtige Statements von Frau Prof. Stute

"Meiner Erfahrung nach nehmen fast alle Frauen in den Wechseljahren zu und die meisten empfinden dies als sehr belastend. ... Hitzewallungen sind schon unangenehm genug, aber wenn dieses Gefühl hinzukommt, dass der Körper auf allen Ebenen der eigenen Kontrolle entgleitet, dann ist das unglaublich schlimm für die Patientinnen.

„Bei den Wechseljahrestherapien geht es um mehr als nur die Reduktion der Hitzewallungen." 

„Wenn sich in Folgestudien erhärtet, dass Ze 450 langfristige oder mittelfristige Folgen des Östrogenmangels der Wechseljahre wie Gewichtszunahme - und Stoffwechseländerungen zum Teil auffangen kann, dann wäre das eine große Errungenschaft."

Das Interview:

Was war der Grund für die CIMBOLIC-Studie und wie bewerten Sie die positiven Effekte von Ze 450 auf die metabolischen Parameter und das Körpergewicht?

Stute: In den Wechseljahren ist eine Gewichtszunahme von 0,5 Kilogramm pro Jahr zu erwarten, ebenso eine ungünstige Veränderung der Blutfettstoffwechselparameter und des Zuckerhaushalts - im Sinne einer sich entwickelnden Dyslipidämie oder auch einer Insulinresistenz, die sich dann im ungünstigsten Fall weiterentwickelt zum Typ-2-Diabetes.

Deswegen ist ein Therapieansatz, der in der Lage ist, die mit der Menopause assoziierten langfristigen negativen Veränderungen aufzuhalten, prinzipiell positiv zu bewerten für die Gesundheit der Frau. Bei der CIMBOLIC-Studie konnte bei allen mit Ze 450 behandelten Patientinnen neben der Verbesserung der Wechseljahrs-Symptomatik auch eine Stabilisierung des Gewichts und verschiedener Stoffwechselparameter beobachtet werden, vergleichbar einer Hormontherapie. Bei der Therapie mit Ze 450 geht es nicht um eine Gewichtsabnahme oder eine Fettstoffwechseltherapie im Sinne einer Statin-Therapie. 

Die Daten für die CIMBOLIC-Studie wurden am Menopausezentrum am Inselspital in Bern erhoben. Liegt der Studie daher ein besonderes Patientenkollektiv zugrunde, das so nicht in anderen gynäkologischen Praxen zu finden ist?

Stute: Wir haben, wie vermutet werden konnte, nicht nur Patientinnen mit besonders schwerer Problematik. Die Beschwerden unserer Patientinnen sind vielschichtig. Das liegt daran, dass jeder in unsere Praxis kommen kann. Wir haben keine Eintrittsbarriere. Mit Sicherheit gibt es ein gewisses Bias beim Klientel gegenüber anderen niedergelassenen gynäkologischen Praxen. Wenn beispielsweise eine Patientin viele Komorbiditäten hat, so dass man sich fragt, welche Präparate überhaupt gegeben werden können. In diesen Fällen werden Patientinnen durch Hausärzte, Gynäkologen und Psychiater zu uns geschickt.

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