Mannheim, 07.10.11+++Rückenschmerzen machen dumm? Zumindest vergisst das Gehirn den Schmerz nicht. Leider werden immer noch viel zu viele Patienten einfach in Deutschland mit NSAR behandelt (78%) und riskieren es dann, an einer Magenblutung zu versterben, sagt Dr. med. Cordula Schott, Essen. Dabei gibt es neue und sehr überzeugende Studienergebnisse für Flupirtin retard - ein ganz besonderes Schmerzmittel - vom Schmerzkongress: die Daten der SUPREME-Studie+++

Die multizentrische, doppelblinde, randomisierte, aktiv- und plazebokontrollierte SUPREME-Studie untersuchte Wirksamkeit und Verträglichkeit von Flupirtin retard bei 326 überwiegend weiblichen (62,6%) Patienten mit starken bis sehr starken Rückenschmerzen.

109 Patienten wurden mit Flupirtin retard 1x täglich, 107 Patienten mit Tramadol retard 200 mg 1x täglich und mit Plazebo 110 Patienten behandelt. Alle hatten eine lange Krankheitskarriere – über 6 Jahre – bereits hinter sich.

Ziel der Studie war der Nachweis einer überlegenen analgetischen/schmerzlindernden Wirkung von Flupirtin retard im Vergleich zu Plazebo sowie seine Nichtunterlegenheit im Vergleich zu Tramadol retard.

Für Flupirtin retard gelang über den Behandlungszeitraum von 4 Wochen bei Patienten mit akuten und subakuten Kreuzschmerzen nicht nur der Nachweis einer Plazebo signifikant überlegenen analgetischen Wirkung (ein Kriterium, welches die aktive Kontrolle – Tramadol retard – nicht erfüllte) sondern auch der eines Plazebo vergleichbaren (und Tramadol signifikant überlegenen) Sicherheits- und Verträglichkeitsprofils.

„Das sind hervorragende Ergebnisse“, betont PD Dr. Michael Überall, Nürnberg, Leiter der Studie. Zudem wurde ein Parameter definiert, dass jeder Patient sein individuelles Behandlungsziel erreichen konnte - und exakt das schaffte jeder Einzelne, der mit Flupirtin behandelt worden war. Dies ist ein weiterer Beweis für die starke analgetische Wirkung von Flupirtin bei Kreuz- und Rückenschmerzen und seine gute Verträglichkeit.

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