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Prof. Dr. med. Jörg Trojan, Universitätsklinikum Frankfurt/Main, hat einen Schwerpunkt in der Behandlung von Leberzellkrebs. Im Jahr 2018 gab es schätzungsweise 10.400 Neuerkrankungen, wobei zu 90% damit Leberzelltumoren gemeint sind und zu 10% ein Krebs der Gallengänge.

Die Zulassung zur Erstlinientherapie erfolgte für Lenvatinib seit dem 20.08.18 und zwar aufgrund der Daten der REFLECT-Studie:

Lenvatinib erreichte in dieser Studie mit 954 Patienten mit nicht-operablem HCC eine medianes Gesamtüberleben von 13,6 Monaten, versus 12,3 Monate mit Sorafenib.

Das objektive Ansprechen war unter Lenvatinib deutlich höher als unter Sorafenib (24,1 vs. 9,2%).

Die Nebenwirkungsprofile waren unterschiedlich: Unter Sorafenib traten Hand-Fuß-Syndrom, Durchfälle und Haarausfall häufiger auf; unter Lenvatinib waren es Bluthochdruck und Proteinurie.

Das Auftreten von Bluthochdruck, Durchfall, Proteinurie und Hypothyreose unter Lenvatinib war mit einem längeren Gesamtüberleben assoziiert.

Die Lebensqualität beurteilten Lenvatinib-Patienten im Vergleich zu Sorafenib als besser.

Quelle: Pressekonferenz der Eisai GmbH anlässlich des Gastrointestinal Cancer Symposiums 2019 (ASCO GI) (namo)

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