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19.02.19+++Je eher erkannt, desto besser kann Darmkrebs geheilt oder durch die Entfernung von Krebsvorstufen sogar vermieden werden.

Nun stehen bei der gesetzlichen Krebsvorsorge Verbesserungen an: Künftig haben Männer fünf Jahre früher, also bereits ab 50 Jahren, Anspruch auf eine Darmspiegelung.+++

Voraussichtlich ab Juli 2019 werden darüber hinaus Versicherte von den Krankenkassen schriftlich zur Darmkrebsfrüherkennung eingeladen. Ziel der Neuerungen: Mehr Menschen sollen die Angebote nutzen – um ihre Gesundheit zu erhalten.

Immer noch werden die gesetzlichen Angebote zur Vorbeugung und Früherkennung von Darmkrebs zu selten genutzt. Beispiel Darmspiegelung: Der Goldstandard für eine sichere Diagnostik wird nur von 20 bis 30% der Versicherten im entsprechenden Alter wahrgenommen*. Dabei konnte berechnet werden, dass mithilfe dieser Maßnahme in den ersten zehn Jahren nach ihrer Einführung 180.000 Darmkrebsfälle verhindert wurden. Denn Darmkrebs entwickelt sich in aller Regel aus langsam wachsenden Vorstufen, den sog. Adenomen. Diese können mit der Darmspiegelung gleich entfernt werden.

Was also hält (zu) viele Menschen davon ab, das Angebot zu nutzen?

„Nach unseren Erfahrungen ist die Darmspieglung immer noch mit diffusen Befürchtungen und Ängsten behaftet,“ so Dr. Susanne Weg-Remers, Leiterin des Krebsinformationsdienstes des Deutschen Krebsforschungszentrums. Der Service beantwortet seit über 30 Jahren nicht nur Fragen von Krebspatienten und ihren Angehörigen, sondern informiert auch zu den Themen Vorbeugung und Früherkennung.

Professor Dr. med. Jürgen Riemann, Internist und Gastroenterologe sowie Vorstandsvorsitzender der Stiftung LebensBlicke, kennt das Problem ebenfalls: „Auch, wenn Erkrankungen wie Darmkrebs längst nicht mehr so tabuisiert werden wie früher, Berührungsängste gibt es bei dem Thema nach wie vor. Umso wichtiger sind umfassende Informationen und Aufklärung.“

Quelle: Aktuelle Presseinformation der Stiftung Lebensblicke

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