
Leider sind diese Ergebnisse der SUPREME-Studie noch nicht in der „Nationalen Versorgungsleitlinie“ angekommen:
„Leitlinien, wie die Nationale Versorgungsleitlinie (NVL) Kreuzschmerz, entsprechen weder praktischen Erfahrungen engagierter Schmerztherapeuten, noch berücksichtigen sie Erwartungen betroffener Patienten. Hinzu kommen die fehlende Transparenz, fehlerhafte Darstellungen und Interpretationen wissenschaftlicher Studien und eminenzdominierte Empfehlungen“, sagt Dr. Gerhard Müller-Schwefe, Leiter des Schmerz- und Palliativzentrums Göppingen und Präsident der Deutschen Gesellschaft für Schmerztherapie e.V.
„Denn Leitlinien kann wirklich JEDER machen“, sagt er.
Zur Behandlung von muskulären Schmerzen haben sich Substanzen bewährt, die sowohl Muskel entspannend und analgetisch wirken, als auch die Chronifizierung nachhaltig verhindern: wie z. B. Flupirtin, das in retardierter Form nur noch einmal täglich eingenommen werden muss. Flupirtin ist gut verträglich und kann deshalb auch bei Patienten mit gastrointestinalen und kardiovaskulären Begleiterkrankungen sowie älteren Patienten mit längerer Therapiedauer eingesetzt werden. Es besitzt kein Abhängigkeitspotenzial.
Quelle: Pressekonferenz „Die SUPREME-Studie – neueste Evidenz in der Rückenschmrztherapie“ der AWD. Pharma/CT Arzneimittel, Berlin.