Aachen, 19.10.11+++Es gibt den europäischen Aktionsplan zur Verbesserung der Schmerzversorgung: Erstmals wurden während des 7. Kongress der Europäischen Schmerzgesellschaft (EFIC) Ergebnisse des Europäischen Aktionsplan-Monitors 2011 vorgestellt+++
Die Daten beziehen sich auf die Anerkennung von Schmerz als spezifischen Gesundheitszustand, des Vorhandenseins von nationalen Erfahrungsaustausch-Plattformen und die Integration von Schmerz als Pflichtfach in Lehrplänen.
Der Europäische Aktionsplan-Monitor 2011 liefert Politikern und Entscheidungsträgern im Gesundheitswesen einen internationalen Benchmark zur Versorgungssituation von Schmerz.
Der Aktionsplan beschreibt dabei 7 gesundheitspolitische Dimensionen, wie die Europäische Union und ihre Mitgliedstaaten das Thema der gesellschaftlichen Auswirkungen von Schmerz effektiv adressieren können (www.sip-meeting.org).
Der Aktionsplan wird dabei von über 55 Organisationen aus Europa unterstützt.
Vorgestellt wurden die Daten von Prof. Rolf-Detlef Treede, Mannheim, Universität Heidelberg: „Den Europäischen Aktionsplan-Monitor haben wir entwickelt, um den Informationsaustausch unter den Europäischen Mitgliedsstaaten zu gewährleisten und zu unterstützen."