1000 Tage
diabetes-neu
lästige pilze
bessere haut
museumstipps
besser ein mädchen
besser mit
besser ohne
brustkrebs
corona und diabetes
dkk:strahlentherapie
darmkrebsmonat märz
darmkrebs
Darmkrebsmonat März
darmkrebs
darmkrebsmonat märz
frauen im fokus
fertigspritze
flensburg
gesünder unter 7
hochdruck
?Im Interview?
neue website
reisetipps
sanofi
tatort EUHA Nürnberg
urologen-news
wissen was zählt
wer ist die namo
datenschutz
impressum

Freiburg, 25.06.20+++Die Kombination aus dem BRAF-Inhibitor Encorafenib und dem anti-EGFR-Antikörper ist die erste zugelassene zielgerichtete Therapie speziell für Patienten mit BRAF-V600E-mutiertem metastasiertem Kolorektalkarzinom (mCRC), die bereits eine systemische Vortherapie erhalten haben.

Basis der EU-Zulassung waren Daten der BEACON-Studie, die ein signifikant verlängertes Gesamtüberleben sowie ein reduziertes Sterberisiko unter Encorafenib in Kombination mit Cetuximab im Vergleich zur Chemotherapie-basierten Kontrollgruppe zeigten.

Kolorektalkarzinome sind mit rund 1,8 Mio. Erstdiagnosen im Jahr 2018 die weltweit dritthäufigste Krebsart bei Männern und die zweithäufigste bei Frauen. Weltweit gingen etwa 881.000 Todesfälle auf die Ursache Kolorektalkarzinom (CRC) zurück.

BRAF-Mutationen kommen bei schätzungsweise 8% aller Patienten mit mCRC vor und sind mit einer sehr schlechten Prognose assoziiert. Die V600E-Mutation ist die häufigste BRAF-Mutation, das Sterberisiko für CRC-Patienten mit BRAFV600E-Mutation ist mehr als doppelt so hoch wie für jene mit Wildtyp-BRAF.+++

 

  

Zitat von Prof. Dr. med. Thomas Seufferlein, Universitätsklinikum Ulm:

 "Eine Rolle spielt ursächlich bei der Krebsentstehung der enorme Konsum von rotem Fleisch, der in der westlichen Ernährung vorherrscht.

Es ist zu viel, zu fett und zu viel rotes Fleisch.

Die Ernährungsempfehlung, die wir unseren Patienten geben, lautet also bitte wenig Fleisch im Speiseplan.

Man sieht es auch an den Chinesen und Japanern, die gerade ihre Ernährungsgewohnheiten von Sushi zu Burgern umgestellt und sich den westlichen Gegebenheiten angepasst haben - so steigen auch in China und Japan die Inzidenzen für das Kolorektalkarzinom deutlich an.

BRAF-mutierte Kolorektalkazinomen sind nicht erblich. "

 

 

Weiter
to Top of Page