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Leipzig, 17.11.11+++Besser ist es, den Blutzuckerwert häufig zu messen! 58 Patienten sieht Prof. Matthias Blüher, Universitätskliniken Leipzig, tagtäglich in seiner diabetologischen Schwerpunktpraxis. Typ 2-Diabetes ist leider sehr modern!

Und die Forderung an den HbA1C – den Langzeitblutzuckerwert (der sich nicht bestechen lässt) - liegt heute schon bei 6%.

Aber auch Typ 1-Diabetiker werden mehr....so berichtet Daniel Schnelting, Spitzensportler, Sprinter und Olympia-Kandidat für Deutschland 2012, dass er neun mal am Tag seinen Blutzucker bestimmt.

„Der Tag kann für den Diabetiker schon schlecht losgehen“, meint Blüher. Er bezieht sich auf den beim Diabeteskranken erhöhten Nüchternblutzucker, der deshalb zustande kommt, weil die Leber munter die Nacht hindurch bis zum Wachwerden Zucker produziert. Deutliche Ausschläge in den Überzuckerungsbereich (Hyperglykämien) lassen sich dann im so genannten 24h-Blutzuckertagesprofil nachweisen. Bei einem neu entdeckten Zucker können die Werte zwar noch in den Normbereich zurückfinden, aber die Störungen bleiben doch dauerhaft, dass man dann von einem manifesten Diabetes sprechen muss.

Blutzuckerselbstkontrolle ist schon Therapie...

Bei diesem Auf und Ab der Blutzuckerwerte, meint Blüher, kann man sich schon vorstellen, dass es kaum reichen kann, einmal pro Tag einen Wert zu messen. Daher bietet es sich an, wenn man Zucker hat, sich an den kleinen Begleiter BGStar® oder den iBGStar® (Zusatzmodul für ein iphone) im Alltag zu gewöhnen: Das Gerät hat – fanden wir besonders praktisch – nur 4 Tasten und ist ein zuverlässiges Messinstrument.

Der Patient muss nicht mehr „erspüren“, ob eine Unter- oder Überzuckerung vorliegt (kann er das wirklich? – leider sind die Anzeichen für einen Unterzucker denen eines Überzuckers viel zu ähnlich – manche schlafen einfach ein oder schwitzen oder sie räumen auf – das macht Daniel Schnelting zum Beispiel.)

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