Bildquelle:namo/Dr. med. Johannes Baulmann, Uni Lübeck

Köln, 26.11.11+++ Stellen Sie sich vor, Frau Drücklich geht zum Arzt wegen Ihres Bluthochdrucks. Und obwohl sie in letzter Zeit ohne Medikamente Drücke gemessen hat wie 140 : 80 mmHg, fragt Dr. Futuro im Jahre 2020: Kennen Sie denn Ihr Gefäßalter? Und medikamentöses Anti-Aging gefällig?

Misst man „normale“ Blutdrücke, muss das nicht automatisch heißen, dass alles in Ordnung ist. Denn ist der zentrale Blutdruck zu hoch, kann man davon ausgehen, dass die Gefäße bereits „starr“ und alt sind. So ist z. B. die Isoliert Systolische Hypertonie (ISH) direkte Folge einer solchen erhöhten arteriellen Gefäßsteifigkeit.

Die Bestimmung des Gefäß­alters mittels Pulswellenanalyse ist entscheidend zur Vorbeugung und Therapie dieser Hypertonie. Durch eine gefäß-trainierende Therapie mit der Fixkombination aus Enalapril und Nitrendipin (Eneas®) lässt sie sich positiv beeinflussen.

ISH die häufigste Hypertonieform älterer Menschen. Mehr als 80% der Hochdruckpatienten über 50 Jahre weisen systolische Werte über 140 mmHg bei diastolischen Werten unter 90 mmHg auf.

Ist die arterielle Gefäßsteifigkeit – auch biologisches Gefäßalter genannt – erhöht, werden Druckschwankungen nicht mehr ausreichend gedämpft. Das Herz wird stärker belastet.

„Gefäßfunktionen können durch eine Pulswellenanalyse bestimmt werden“, sagt Dr. Johannes Baulmann, Leiter der angiologischen Forschung vom Universitätsklinikum Lübeck.

Denn die Pulswellengeschwindigkeit zeigt an, wie schnell sich die Druckwelle vom linken Ventrikel ausgehend entlang des Gefäßbaums ausbreitet.

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