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Berlin, 26.06.17+++Der Patient wäre zum Thema Arzneimittelversorgung gefragt!! Und Ärzte müssten auf alle Therapieoptionen zurückgreifen dürfen (ohne sich zu fragen, was das kostet). Das wäre fair.

Innovationen sollten nach Zulassung (eigentlich) schnell den Patienten zur Verfügung stehen.

ABER: Umso wichtiger ist es, für Außenstehende zu verstehen, dass ein nicht nachgewiesener Zusatznutzen (IQWIG) eines Medikaments keinesfalls gleichzusetzen ist mit dem Nachweis für keinen Nutzen. Die Beweislast für den Zusatznutzen liegt allein beim Hersteller wie z. B. Bayer.

Letztlich kann man die Frage nach einem Zusatznutzen nicht von Statistikern eines Instituts (IQWIG) anhand von wenigen statistischen Kennzahlen final beantworten. Hierfür sind immer Wertentscheidungen notwendig, die einen gesellschaftlichen Diskurs erfordern:

Wieviel ist denn so ein Leben wert bzw. wie geht man um mit den Monaten, wenn der Patient Krebs hat? So ein Patientenutzen ist nicht meßbar und besteht aus mehreren Dimensionen. Das Ausmaß des Zusatznutzen interessiert auch niemand. Wäre aber so ein Zusatznutzen tatsächlich quantifizierbar, wäre die Nutzenbewertung auch gar kein Thema.

Dabei müsste man dringend neben den Patientenpräferenzen v.a. auch Expertenmeinungen ärztlicher Fachgesellschaften einbeziehen.+++

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